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 Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!

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Rebekah O'Conner

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BeitragThema: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Fr Aug 17, 2012 10:45 am

Ein Tag wie jeder andere, zumindest sah ich es so. Heute Abend müsste ich wieder arbeiten und wirklich Lust darauf hatte ich nicht. Gerade war ich mal 10 Minuten wach und als ich auf mein Handy schaute, um zu wissen, wie spät es war, erschreckte ich ein wenig. Es war bereits Nachmittag und wieder einmal hatte ich es geschafft sehr lange zu schlafen. Wieso eigentlich immer ich? Nachdem ich aufgestanden war, ging ich zum Kleiderschrank und sah hinein. Auf was hatte ich denn heute Lust? So wirklich konnte ich mich ja nicht entscheiden. Doch am Ende entschied ich mich für ein bauchfreies Top und Hotpants. Anschliessend machte ich mich auf den Weg in die Küche. Dort nahm ich mir ein Jogurt aus dem Kühlschrank und ass es noch im stehen. Wieso sollte ich mich aus setzen, wenn ich es in weniger als zwei Minuten gegessen hatte. Danach verräumte ich alles und zog mir passende High Heels an. Jap, diese brauchte ich einfach. Sonst kam ich mir so klein vor und ich hasste es klein zu wirken. In meine Handtasche packte ich noch mein Portmonnaie und mein Handy. Sonst nahm ich nichts mit. Was ich brauchte könnte ich ja auch noch kaufen, dafür war das Geld meines Vaters da. Mein eigenes Geld brauchte ich natürlich auch, doch meistens lebte ich doch vom Geld meines Vaters. Irgendwann wollte ich aber nicht mehr so abhängig von ihm sein. Nein, das wollte ich nicht. Ich fühlte mich nämlich manchmal echt schlecht, wenn ich ihn nach Geld fragen musste. Er gab mir dieses zwar gerne und sofort, dennoch mochte ich es nicht. Nun lief ich durch die Strassen und zog wieder einmal hunderte von Blicke auf mich. Ob mir nun Frauen eifersüchtig oder Männer hinterher sahen, war mir egal.

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Gregorio Costa

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Fr Aug 17, 2012 11:51 am

Riiiiiiiiing! Rrrrrrrrrrriiiiiiiiiiiinnnnnnng! RIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNG!! Boooooooooonkabeeeeeeng Raaaaaaabaaaaazgaaaaaboiiiiiiing!!!!!

Ich freute mich über die Ruhe, die entstand, nachdem ich den nervigen Wecker von meinem Nachtkästchen gestoßen hatte. Ruhe. Etwas, was mir den Morgen versüßte. Ruhe.

Fraginginginginginggggggg.....
Und schon war mein Idyll geplatzt. Dieser Wecker gab keine Ruhe. Er wollte einfach nicht. In meinem Inneren machte sich Bewunderung dafür breit. Ich hatte nun schon so viele Mordversuche auf diesen Wecker gestartet und er klingelte immer noch, es war ein Wunder. Allerdings entfernte er mich dadurch aus meiner ersehnten Ruhe und weckte mich seinen Job erfüllend auf.
Ich erhob mich knirrschend aus dem Bett. Wie viel Uhr war es. Mist jetzt musste ich den Wecker suchen. Nach kurzem Wühlen hatte ich den Wecker griffbereit. Mist schon nach fünf. Wieder den ganzen Tag verschlafen, meine Großmutter machte sich bestimmt schon sorgen. Ich ließ den Wecker achtlos zu Boden krachen. Dann zog ich gemütlichen Shorts und ein frisches T-Shirt an.
Ich begab mich nach unten. Wie erwartet, stand meine Großmutter mit einem Sorgenvollen Blick vor mir. Ich wehrte ihre Hände und Küsse und das Frühstück ab und sagte, ich müsse schon früher im Laden helfen. Eine kleine Notlüge am Tag, bringt einen nicht gleich um.
Frisch und munter sprang ich auf mein Fahrrad und hoffte, dass der heutige Tag, oder besser die heutige Nacht nicht zu viele Reibereien bereithalten würde. Ich hatte vor, am Wochenende mit Lorenzo und Isabella auf Tour zu gehen. Da konnte ich keine Blessuren gebrauchen. Allerdings knurrte mein Magen jetzt etwas und ich war doch etwas sauer, dass ich das Frühstück ausgeschlagen hatte. Ich hielt in der Stadt und sperrte das Rad ab. Ein bisschen konnte ich noch die Promenade entlang schlendern, irgendwann musste ich dann in den Laden. Meine Schicht begann etwas früher heute als normal.

Ich wanderte also die Promenade entlang und starrte auf das tiefblaue Wasser. Und das zusammen mit ettlichen dämlichen Touris. Ich war dagegen, dass die Touris sich in Massen hier aufhielten, vor allem, weil ich jede Woche mindestens drei hatte, die mich Krankenhausreif prügeln wollten, weil sie einfach in einem solchen betrunkenen Zustand waren, dass sie nichts mehr auf die Reihe brachten.
Das war ein absolutes No Go. Touris und was wegen ihnen alles geschah. Da konnte ich einfach nur den Kopf schütteln. Vielleicht wäre San Alba viel schöner, wenn es nicht so übertourisiert wäre. Ich schüttelte den Kopf und begann mich langsam an die Palisade zu bewegen. Alles ausblenden, bis ich arbeiten musste, war wohl das beste.

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Rebekah O'Conner

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Mo Aug 20, 2012 9:17 am

Es langweilte mich alleine zu sein und ich lief ziellos durch die Strassen. Wo ich genau hingehen wollte wusste ich nicht und sah mir deshalb alle Männer etwas genauer an. Zwar nicht zu genau, doch ein bisschen. Als ich dann aber einen wirklich sehr gut aussehenden Mann sah, blieb ich kurz stehen und musterte ihn von oben bis unten. Er löste etwas in mir aus was ich gerade selber nicht begriff. Aber musste man immer alles begreifen? Wenn ja, dann war ich echt dumm. Langsam lief ich auf ihn zu und lieb dann ziemlich dicht vor ihm stehen und sah ihn an. Er war gross, was ich schnell feststellen musste, weil ich musste nach oben sehen. Da ich keine Frau war, die Ewigkeiten hinter einem Mann, der mir gefiel her lief, ging ich meistens direkt zu ihnen und sprach sie an. "Wunderschöner Tag, nicht?", fragte ich ihn und lächelte ihn an. Ich stand elegant vor ihm und fragte mich, ob ich ihn wohl schon einmal gesehen hatte. Doch das hatte ich bestimmt. Jeder war schon einmal im Tropicana. Selbst wenn ich ihn gesehen hatte, dann war er nur eine unsichtbare Person für mich gewesen. "Ich bin Rebekah", stellte ich mich dann vor. Meinen Nachnamen nannte ich nicht und würde ich einfach so auch nicht nennen. Immerhin war mein Vater Anwalt und das schreckte viele ab. Kein unbekannter Anwalt, da er schon so in einigen etwas kriminelleren Fällen auch dabei war und manchmal sogar der Auslöser gewesen war, dass sie dann in das Gefängnis kamen. Wenn ich nun einem solchen kriminellen Mann gegenüberstehen würde und meinen Nachnamen nennen würde, könnte dieser mich als Geisel nehmen und meinen Vater erpressen und das wollte ich nicht und würde ich auch niemals zulassen.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Mo Aug 20, 2012 11:46 am

Als ich angesprochen wurde, drehte ich mich sofort um. Es war eine natürliche Reaktion. Ich wollte den Menschen sehen, der mit mir redete. Und schon sah ich mich einer hübschen, Blondine gegenüber, die mit mir über das Wetter plaudern wollte. Dass dahinter noch mehr steckte, dass war mir natürlich auch klar.
Während ich antwortete überlegte ich ob ich sie schon einmal irgendwo gesehen hatte. Im Tropicana vielleicht? Allerdings war ich dort nicht wirklich oft. Es war meist so voll, dass ich mich etwas unwohl fühlte und gegen 23 Uhr war es meist schon gefährlich dort, wenn man nicht betrunken war. Ich versuchte diesen Club eigentlich zu meiden. Allerdings war auch ich ab und an dort, wenn mich jemand mitnahm, ich gerade eine Beziehungskrise durchmachte, oder einfach eine Frau abschleppen wollte. Aber an sie konnte ich mich jetzt nicht erinnern. Trotzdem lächelte ich, denn sie war eine natürliche Schönheit, wie es schien und Schönheiten muss man zuvorkommend behandeln. „Es ist ein wirklich phantastischer Tag heute. Noch nicht zu warm, allerdings verspricht er sich schon gute Aussichten.“ Okay, vielleicht war es einfach noch zu früh zum flirten, oder ich machte meine Sache zur Zeit wirklich schlecht, allerdings fand ich den Spruch selber nicht sonderlich. Also ging ich schnell auf ihren Namen ein. „Rebekah, ein zauberhafter Name, für eine eigenständige, junge Dame.“ ich nahm ihre Hand und hauchte ihr spielerisch einen Kuss auf.
„Und jetzt nicht lachen, ich bin Gregorio. Entschuldige....“, sagte ich verschmitzt. „...viele glauben einfach, dass mein Name schon so etwas wie Aufreißer oder so bedeutet, allerdings, bin ich gar nicht so schlimm, wie man mir Nachsagen will.“ Ich zwinkerte ihr zu und gab ihr zu verstehen, dass ich teilweise durchaus ehrliche Absichten hatte, während manche Mädchen am liebsten gleich von mir vom Feld genommen wurden.
„Nun, Rebekah, wohin des Weges, du siehst mir nicht so aus, als wolltest du hier einfach spazieren gehen. Entschuldige, ich hab ja noch gar nicht gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn ich du sage.“ Ich zwinkerte. „Wenn sie wollen, dann kann ich gerne auch sie zu ihnen sagen Segnorina.“ Langsam fing ich an die Palisade entlang zu laufen. Sie konnte freiwillig kommen, oder ich würde wieder zu ihr zurück kehren, aber es wurde niemand gezwungen.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Mi Aug 22, 2012 10:38 am

Ein zauberhafter Name? Wie er meinte. Meiner Meinung nach war mein Name einfach normal, dennoch passte er zu mir. Wieso wusste ich selber nicht so genau und als er mir dann noch einen Kuss auf die Hand hauchte, grinste ich leicht. Auf seine Aussage zuvor, dass es ein phantastischer Tag war und das er gute Aussichten versprach, ignorierte ich einfach. Was sollte ich auch tun, ihm an den Hals springen weil er dies gesagt hatte? Nein, das würde ich nicht tun und auch nur, weil er so hübsch war. Bei anderen Männern würde ich dies vielleicht machen, doch nicht bei ihm. Als er mir dann seinen Namen nannte, hob ich lediglich kurz eine Augenbraue und lächelte ihn freundlich an. Was war daran schlimm? Also für mich wäre er am Ende bestimmt Greg und nicht Gregorio. Seine Erklärung auf den Namen hin, interessierte mich nicht sonderlich, aber ich hörte hin. Mir war eigentlich vollkommen egal was für Absichten er hatte. Er gefiel mir und somit hatte sich für mich diese Sache geklärt. "Ich würde einfach ein wenig aufpassen, weil es könnte nach hinten losgehen, wenn man mir zu viel über sich selbst erzählt." Ich grinste ihn frech an und bei seiner nächsten Aussage, verzog ich mein Gesicht. "Ich bin doch nicht alt, also nenn mich ruhig Rebekah und mit du kansnt du mich gerne ansprechen. Aber ich kann Sie gerne mit Sie anreden und meinetwegen ist das kein Problem." Ich grinste ihn an und wollte ihm in seinen Bauch boxen, doch da lief er mir auch schon davon. So einfach würde er mir nicht davon kommen. Frech grinsend lief ich ihm nach. "Ich sehe nie aus, als würde ich einfach nur spazieren gehen. Sah ich noch nie und werde ich auch nie." Ich zuckte mit meinen Achseln und grinste zu ihm hoch. Gregorio ... Gregi ... Gregoriana ... Gregoli, dachte ich und verdrehte seinen Namen so viel Mal wie ich konnte. "Wäre es nicht schöner, wenn man etwas Ruhe hätte?", fragte ich ihn und wusste, dass wir gerade auf dem Weg waren, zu mir nach Hause. Doch das sagte ich noch nicht, erst später, aber auch nur vielleicht.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Do Aug 23, 2012 4:12 pm

Sie war lässig und das gefiel mir. Meine unwichtigen Aussagen überging sie sehr einfach und ich war gut gelaunt und aufgelegt.
„Nach hinten losgehen?“ Ich zog eine Augenbraue hoch und musterte sie Spitzbübisch. „Willst du mich etwa erpressen, oder beklauen?“ Das war nicht ihr Ziel, dass wusste ich, und selbst wenn, damit hätte sie keine Chance. Aber ich rieb ihr sicher nicht alles unter die Nase. So einiges würde sie schon selber herausfinden müssen. Ich lief auch nicht gerne mit einem Schild herum „Kann Material Arts, habe Schwarzgurt, hätte gerne einen Job.“ War ich dämlich oder was?
„Keine Angst, du darfst noch vieles über mich einfach so herausfinden. Das überlasse ich dir und deiner geschickten Fragekunst.“
Sie entlockte mir mit ihrer leichten Echauffiertheit ein leichtes Lachen. „So war das natürlich nicht gemeint, Bekah. Ich weiß und sehe, dass du nicht alt bist, schließlich bin ich nicht blind. Nein, du bist eine sehr attraktive junge Frau und ich wollte dich nicht irgendwie als alt bezeichnen mit meiner Frage. Es gibt allerdings junge Frauen, die Wert auf formelle Anreden legen.“ Ich zwinkerte ihr zu. Sie war durchaus attraktiv und ich fand sie wirklich sehr anziehend.
Bevor sie mich überhaupt boxen konnte, oder für meine Antwort belangen, war ich losgelaufen und wie erwartet und erhofft folgte mir die freche Maus. „Wirklich?“, fragte ich, „Ist es dir nicht unangenehm aufzufallen? Manchmal ist es doch einfach viel schöner in Ruhe und ohne viel Gerede einen Spaziergang machen zu können. Finde ich zumindest.“
Ich hatte auch bei Priscilla darauf geachtet, dass sie ihre natürlichen Wurzeln nicht vergaß.
Unerwartet drehte ich mich um, als sie das mit der Ruhe sagte. Ich kannte mich mit Abständen aus, so etwas lernt man wenn man Kampfsport macht und ich wusste, dass sie kaum einen Schritt vor mir stand, als ich ihre Haarlocke nahm und sie zwischen meinem Zeigefinger und Daumen hin und her rieb. Ich machte keinen Hehl daraus, dass ich ihren Duft, oder das Parfüm, dass sie aufgelegt hatte in mich einsog. Meine Augen hatte ich geschlossen, bis sie kurz darauf flatternd ihren Blick auf ihre Augen lenkten. „Etwas mehr Ruhe?“ hauchte ich ihr entgegen. „Dann komm...“
Entgegen meiner sonst so wilden Art, ließ ich sanft ihre Haarlocke los und griff mir ihre Hand. Dann zog ich sie von der Palisade hinunter auf den Strand, an einer relativ geheimen Stelle. Unten angekommen, hob ich sie hoch und nahm sie huckepack. „Nicht, dass dir noch Sand in die Schuhe kommt...“, sagte ich grinsend. Sie war nicht schwer und ich hätte sie locker noch viel länger tragen können, allerdings machte ich an einem langen Steg halt, wo ein Gatter war. „Der Steg gehört meiner Cousine, also können wir dort ohne Probleme hin... Sie kommt am Vormittag hier her, wenn sie Touris hat, am Nachmittag ist sie dann meist schon wieder außerhalb....“, erklärte ich Bekah, während ich sie herunter ließ. „Warte ich schau mal ob die Luft rein ist....“. Schnell und geschickt sprang ich über das Tor und rief „Bella mia kara kuzo estas vi tie?“ Mein liebes Cousinchen bist du da? Keine Antwort. Ich drehte mich wieder zu ihr um und lehnte mich an das Gatter. „Na was sagst du? Ein eigener kleiner Strandabschnitt, für uns zwei alleine, uns wird niemand stören, genug Ruhe??“ Als ich das Glockenläuten hörte, ergänzte ich wieder mit ihrer Locke spielend. „Naja, zumindest für die nächste Stunde, dann muss ich arbeiten.....“ Und bewunderte wieder die langen Wimpern an ihren Augen.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Fr Aug 24, 2012 12:52 am

Seine Art war amüsant und ich mochte sie irgendwie. Wieso wusste ich selber nicht wirklich, doch irgendetwas hatte dieser Mann an sich, was mich nicht von seiner Seite weichen liess. Vielleicht waren es ja seine wunderschönen blauen Augen, weil die waren wirklich sehr schön. Als ich dann seine Frage hörte, ob ich ihn erpressen oder beklauen wollte, hob ich gespielt verärgert die Augenbraue. "Also einen so wunderschönen Mann wie dich erpresst man nicht und klauen muss ich nicht." Nein, das war wirklich nicht nötig. Mein Vater hatte genug Geld und damit kamen wir sehr gut über die Runden. Also eigentlich ich, weil ich glaubte nicht daran, dass mein Vater so viel Geld ausgab wie ich. Doch wofür hatte er sonst so viel Geld, wenn er es nicht mir geben würde?
Über ihn herausfinden? Was sollte ich denn noch wissen wollen? Ob er gut im Bett war oder ob er gut küssen konnte. Das wären zumindest Fragen, die ich mir irgendwann beantworten sollte. Aber bestimmt würde ich ihn das nicht fragen. Nicht einfach so. Als er mich dann aber Bekah nannte, verflog meine gute Laune sofort. Wer hatte ihm bitte erlaubt mich so zu nennen? Niemand tat das einfach so und ganz bestimmt würde ich es auch Gregilein nicht erlauben. Weil dieser Spitzname war für meine Freunde gedacht und nicht für irgendwelche dahergelaufenen Männern. "Für dich noch immer Rebekah!" Den Anfang meines Names betonte ich extrem und er sollte sich gar keine Hoffnungen machen, dass ich ihm jemals erlauben sollte, dass er mich Bekah nennen durfte.
Unerkannt bleiben? Wo lebte er bitte? Nicht in diesem Jahrhundert oder doch und er war nur noch nicht auf dem neusten Stand? "Ich liebe es im Mittelpunkt zu stehen. Zwar nicht immer und besonders dann nicht, wenn ich keine Lust dazu habe. Normalerweise laufe ich auch nur draussen so rum. Weil es gilt immerhin einen Ruf im reinen zu halten und das versuche ich stehts zu machen." Mehr würde er von mir über dieses Thema nicht mehr entlocken können. Besonders nicht über den Ruf. Meinem Vater war es ja selber auch wichtig, dass ich draussen immer gut aussah und nicht herumlief, als hätte ich kein Geld und wenn ihm meine Bekleidung nicht gefallen würde, hätte er mir das längst gesagt. Erst nachdem ich fertig gesprochen hatte, bemerkte ich, dass er mit meinen Haaren spielte. Dieser Idiot, dachte ich und grinste leicht. Als ich dann aber um mehr Ruhe bat, gingen wir kurz darauf auch schon Richtung Strand. Dazu würde ich erst einmal nichts sagen. Doch wieso wollte er an den Strand gehen, da waren doch immer irgendwelche Menschen. Als wir dann am Strand ankamen, nahm er mich huckepack und ich grinste leicht. Ein ganz normales Mädchen hätte wohl gesagt, dass er sie runterlassen sollte, immerhin kannte ich ihn noch nicht lange, aber mir war das eigentlich vollkommen egal. Wenn mich ein Mann tragen wollte, dann sollte er es tun und ich liebte es sowieso von Männern auf Händen getragen zu werden.
Als wir dann an einem Steg angekommen waren, liess er mich hinunter und ich durfte wieder auf meinen eigenen Füssen stehen. Eigentlich tat ich das nicht, weil ich nur auf meinen High Heels stand. Er rief dann nach seiner Cousine und diese antwortete nicht. Aber von mir könnte er nicht verlangen über dieses verdammte Tor zu hüpfen. Nee, das würde ich ganz bestimmt nicht machen und da er es mir nicht öffnete, stand nun dieses verflixte Gatter zwischen uns. Ein eigener Strandabschnitt? Ich könnte den ganzen Strand für mich alleine haben, somit war mir das hier eigentlich total egal. Einen Augenblick sagte ich nichts und hörte ebenfalls das Glockenläuten. Da meinte er auch schon, während er mit meiner Locke spielte, dass er in einer Stunde arbeiten gehen müsste. Was wollte er denn bitte damit bezwecken? Dass das hier, was auch immer geschehen würde in weniger als einer Stunde fertig war oder wollte er mir damit einfach nur sagen, dass ich am besten gleich wieder verschwinden sollte?
"Es ist ja sehr nett von dir, dass du mich hier her führst, doch am Strand ist man niemals wirklich alleine. Überall sind Menschen und das solltest du auch wissen." Ich sah ihn ernst an und ging dann einen Schritt zurück, somit konnte er nicht mehr mit meinen Haaren spielen. Ich war auch keine Puppe, mit welcher man einfach mal so spielen konnte. Irgendetwas an ihm störte mich jetzt gerade gewaltig, nur was wusste ich nicht. Bestimmt würde ich dies aber noch sehr früh herausfinden.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Di Aug 28, 2012 2:24 pm

Ich lachte zufrieden. „Gut, dann bin ich aber beruhigt.“ schmunzelte ich frech, wie eh und je und zwinkerte ihr zu. „Nicht gleich so verärgert sein, das bringt Falten.“ sagte ich mit einem gespielt ernsten Gesichtsausdruck. „Diese Falten würden nur dein schönes Gesicht verzerren.“
Ich bemerkte, dass ich einen Fehler gemacht hatte, noch bevor sie wieder mit mir sprach. Die Art, wie sie mich ansah, kannte ich nur zu gut. Sie erinnerte mich irgendwie an meine Mutter, wenn sie das tat. Denn irgendwie ich war mir nicht sicher wieso, sah sie im Moment genauso aus, wie meine Mutter, wenn sie mich geschimpft hatte. Das sie natürlich nicht genauso aussah, wusste ich, aber es gab Ähnlichkeiten in der Haltung und in den Gesichtszügen. Das versetzte mir einen leichten Stich. Ich hatte den Tod meiner Mutter mit Scherz, Ironie und Sarkasmus verdrängt. So überging ich auch diesen Fehler jetzt. Doch meine Brust tat mir weh. Sie war viel zu eng für meinen Schmerz. „Entschuldige REbekah, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Tut mir leid.“
Ich ging auf mehr Abstand. Sie hatte mit einer einzigen Aktion, die vermutlich total unterbewusst für sie war, meine ganzen Mauern, die ich errichtet hatte zum krieseln. Die nächsten Fragen stellte ich dann etwas benebelter. Ich nahm ihre Antworten wahr. Sie wollte im Mittelpunkt stehen. Ich hatte im Mittelpunkt stehen müssen, zu Zeiten, an denen ich mich am liebsten verkrochen hätte. Ich weiß noch, wie ich damals für meine Familie Witze vor irgendwelchen Journalisten riss, nur damit sie Priscilla in Ruhe ließen.
Gut, bis zu dem Steg ging noch alles gut. Dann ging alles schief. Sie, ich... Ja, ich hatte es geschafft. Deswegen war ich in keiner Beziehung und würde niemals eine haben. Ich konnte einfach nicht mit Mädchen umgehen. An irgend einem Punkt vermittelte ich ihnen immer das Gefühl, dass ich sie nur rum kriegen wollte, auch wenn das gar nicht meinen Absichten entsprach. „Sory, ich.... nein, vergiss es. Ich will dir keinen flaschen Eindruck vermitteln, auch wenn ich das gerade schon wieder prima angestellt zu scheinen habe. Vergiss es einfach, was ich gesagt habe, ist nicht wichtig. Soll ich dich auf ein Getränk einladen. Ich kenne einen ganz guten Barman, der wirklich gute Drinks macht. Und nein, bitte glaub jetzt nicht, dass ich dich irgendwie betrunken machen will, und dann ausnutzen oder so, denn das liegt mir sowas von nicht im sinne. Das Gott.... “ Ich wischte mir die Haare aus der Stirn und schaffte es nicht mal ihr richtig in die Augen zu sehen. Das war gerade doch alles ein wenig viel. Ich sprang wieder auf die andere Seite des Gatters. Dann starrte ich auf meine Füße und meinte einfach nur ein „Tut mir leid, ich bin ein wie sagt man dazu....? Ich bin einfach unfähig eine normale Unterhaltung zu führen, entweder ich versaue alles mit meinen Witzen, oder ich gebe Leuten eine falsche Einschätzung, und das ist eigentlich nicht wirklich, was ich will... Es ich, Gott, … “ und wieder hatte ich abgebrochen. Es tat mir ja wirklich leid, aber was sollte ich auch tun, ich hatte keine Ahnung, keinen blassen Schimmer, wie viel ich gerade verbohrt hatte, ich wusste nur, dass sie wirklich einen falschen Eindruck von mir haben musste. „Wir können gerne wieder zurück gehen... Es tut mir leid, wirklich.“
Okay, einen kleinen, schüchternen und schuldigen Blick warf ich ihr nun doch zu. Es tat mir wirklich leid und ich war anscheinend heute einfach nicht ich selbst. Vielleicht hätte ich nicht aufstehen sondern einfach im Bett liegenbleiben sollen. Aber es war mir wichtig, dass sie nicht einfach ging, ich wusste nicht wieso, aber ich wollte, das sie mich mochte, dass sie blieb. Ich wollte mit ihr zusammen sein. Auch wenn ich Angst hatte, dass sie noch mehr von meinen Fassaden zum bröckeln brachte.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   So Sep 02, 2012 11:08 am

Ich bekam doch keine Falten. Von was träumte er denn in der Nacht? Dafür war ich viel zu jung und ich schaute dafür auch viel zu gut zu mir. Wie konnte er mir dies nur unterstellen. Grinsend sah ich ihn an und er schien kurz etwas in seinen Gedanken versunken zu sein. Davon liess ich mich aber nicht beirren und sah ihn nur unbeteiligt an. Was sollte ich denn auch sonst machen? Gerade war mir ehrlich gesagt alles egal und als er meinen Namen korrekt aussprach, einfach mit einer zu grossen Betonung auf den Anfang meines Namens, lächelte ich und boxte ihm leicht in die Seite. "Na siehst du, geht doch", meinte ich dann und grinste leicht. Mit ihm über den Strand zu laufen machte Spass, weil mit ihm konnte man Spass haben. Jedoch machte er dort alles kaputt mit seinen Aussagen. Er brachte es wirklich zustande. Ich verdrehte leicht meine Augen und sah ihn dann an. Eigentlich wollte ich etwas sagen oder besser gesagt machen, doch er sprach einfach weiter wie ein Buch dass man nicht zum schweigen brachte. Tausende von Male entschuldigte er sich bei mir und ich sah ihn die ganze Zeit nur kopfschüttelnd an. Was war nur mit ihm los? Wieso meinte er, dass er sich bei mir entschuldigen musste? Das war doch gar nicht nötig. Leise seufzte ich und legte dann eine Hand an seine Wange. "Ich bin auch nicht immer ein braves Mädchen. Eigentlich war ich es noch nie." Frech grinste ich ihn an und küsste ihn dann einfach. Diese Kuss war ziemlich leidenschaftlich. Besonders da ich gar nicht wusste, wie er darauf reagieren würde. Nach einer Weile löste ich mich wieder und sah ihn an. Wollte er mehr, dann würde er es bekommen. Ich war nicht so, dass ich einem Mann seine Wünsche verwehrte. Im Gegensatz zu anderen Frauen. Ich trat einen Schritt auf ihn zu, damit sich unsere Körper berührten. Eine meiner Hände lag noch immer an seiner Wange und die andere krallte sich nun in seinem Haar fest. Jedoch nicht so, dass es ihm weh tun könnte. Wenn er nun einen Rückzieher machen würde, dann wusste ich, dass er ein Angsthase war und nicht wusste, was man machte, wenn eine Frau schon den ersten Schritt machte. Hoffentlich war er nur keiner von dieser Männer die meinten, dass sie den ersten Schritt machen mussten. Das war zwar süss, doch manchmal war es auch nervend da man genau dadurch oft die besten Momente verpasste. Ich bot mich Greg regelrecht auf dem Silbertablett an und wenn er nun nicht zugreifen würde, dann hätte er seine Chance verspielt. Das schafften aber noch so einige und es würden auch weiterhin irgendwelche schaffen. Wieso auch nicht? Männer machten immer Fehler und auch Frauen machten Fehler. Sie konnten auch nicht immer alles richtig machen. Wie auch? Das war unmöglich.

OOC: tut mir leid, ist nicht so viel, aber mehr ist mir gerade nicht eingefallen.

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Di Sep 04, 2012 8:54 am

Sie boxte mich wieder auf den Arm und meine Mundwinkel zogen sich nach oben. „Pass auf, dass du dir nicht weh tust.“, entgegnete ich nur frech. „Und klar, geht es, ich bin nicht auf den Kopf gefallen, nur weil ich manchmal so wirke.“ Fast hätte ich ihr schelmisch die Zunge herausgestreckt, aber das ließ ich dann doch besser, war vielleicht keine so schlaue Idee. Dann doch lieber freundlich und nicht aufziehend.

Okay, ich war wiedereinmal völlig ich selbst. Ich hatte nie lange Beziehungen, weil ich es entweder nicht mehr aushielt, sie es nicht mehr aushielt oder ich schon beim ersten Treffen alles zerstörte, wie in diesem Fall. Ich entschuldigte mich dann spürte ich ihre Hand an meiner Wange. Ich stutzte verwirrt, was war denn das, gerade hatte sie mir noch unterschwellig mitgeteilt, dass ich alles falsch gemacht hatte und nun? Ich war eingerostet, eindeutig. Sie sagte mir, dass sie nicht die brave war, dass sie es noch nie gewesen sei und dann küsste sie mich. Sie KÜSSTE mich. Ich meine, mein Kopf setzte in diesem Moment aus. Ich war einfach zu sehr eingenommen von ihr. Sie schaltete meine Gedanken einen nach dem anderen aus, mit ihren sanften, warmen, gut schmeckenden Lippen. Was sollte ich denn schon groß machen. Ich stand einfach nur da wie gelähmt und nahm das Gefühl ihrer Nähe in mich auf.

Als sie aufhörte und mich ansah, kam langsam wieder Leben in meine Muskeln, in mein Gehirn. Sie kam noch näher und irgendwie wurde mir gerade ziemlich warm. So eine Reaktion hatte schon länger keine Frau mehr auf mich gehabt, aber vermutlich lag es daran, dass ich immer die ersten Schritte hatte gehen müssen. Ich wäre unter ihren Berührungen beinahe eingegangen, es fühlte sich richtig, verdammt gut an. Dann sah ich sie wieder an und plötzlich war alle Kontrolle wie von sinnen, ich zog sie an mich, so eng es ging und suchte mit meiner Zunge ihre Lippen ab und drückte sie noch enger an mich. Ich war fordernd und interessiert, ich versuchte so viel von ihr zu bekommen, wie ich konnte. Warum auch nicht, wenn sie sich schon anbot? Allerdings war da mein Gewissen. Ich hatte mir geschworen es versucht langsamer anzugehen, wenn mich ein Mädchen mal wirklich interessierte. Küssen war noch okay, aber ob ich wirklich schon mehr geben konnte, das wusste ich nicht, vor allem, weil ich sie nicht irgendwie ausnutzen wollte. Wenn schon, dann wollte ich sie und zwar richtig, nicht einfach so. Doch im Moment strichen meine Hände an ihrer Wirbelsäule entlang ihren Rücken nach oben, massierten kleine Druckpunkte und ich erkundete in wieweit ich gehen konnte. Wie viel erlaubte sie mir von sich zu nehmen. Wie viel erlaubte ich mir zu erkunden? Ich strich leicht über ihre Haut, wie Federn. Und massierte ihren Nacken, während ich immer noch ihre Lippen erkundete.
Es war ein interessanter Geschmack, irgendwie exotisch und doch wie Erdbeeren. Ich konnte davon nicht genug bekommen.

Nach einiger Zeit löste ich mich langsam von ihr. Ich starrte sie an und mein Lächeln wurde breiter. Dann gab ich ihr einen kleinen kurzen Kuss auf die Lippen. „Das nenne ich mal eine erste Begegnung...“ Sagte ich und stahl mir nochmal einen Kuss von ihren Lippen. „Und jetzt sag bloß nicht, du bist verheiratet und hast ein Kind, dann wäre ich wohl der dümmste Typ auf Erden.“, grinste ich, während ich ihr noch einen Kuss stahl und ihr durch die Haare strich. Daran konnte ich mich wirklich gewöhnen.

OCC: Sry ich bin gerade etwas sehr unkreativ, tut mir sehr leid -.-

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Di Sep 04, 2012 9:14 am

Meinen Kuss erwiderte nicht, ich spürte aber, wie er erstarrte. Was war denn das bitte? So etwas hatte ich nun noch nie erlebt und als ich mich von ihm löste sah er aus, als wäre er eine Statue. Dies zauberte mir ein lächeln auf das Gesicht und ich sah ihn an. Wieso ich ihn nun gerade geküsst hatte wusste ich nicht wirklich, doch es hatte sich richtig angefühlt und wenn sich etwas richtig anfühlte, dann konnte es nicht falsch sein. In meinem Kopf kreisten gerade tausende von Gedanken, was war wenn er eine Freundin hatte oder noch schlimmer, eine Frau? Ich könnte mit meiner Aktion hier gerade eine ganze Beziehung zerstören. Aber wieso hatte er mich dann hierher gebracht? Somit ging ich einfach einmal davon aus, dass es keine Frau in seinem Leben gab. Wer wusste, vielleicht konnte ich ja die Frau an seiner Seite werden, dazu würde ich nicht nein sagen. Ganz bestimmt nicht.
Aus heiterem Himmel zog er mich dann an sich und küsste mich. Er erforschte besser gesagt meinen Mund und meine Lippen. Doch den Kuss, der daraus entstand erwiderte ich nur zu gerne und schlang meine Arme um seinen Hals. Wie ich es doch liebte. Nur hoffentlich ging diese ganze Aktion hier nicht nach hinten los. Obwohl er gerade total in seinem Element war, spürte ich, dass er doch etwas zurückhaltend war. Das liess ich mir jedoch nicht anmerken und hoffte einfach, dass er mich nicht erdrückte. Denn das wäre nicht sehr nett von ihm. Er massierte mich und das war schön, besonders im Nacken, weil dort war ich immer verspannt. Egal was ich tat, dort hatte ich immer irgendwelche Verspannungen. Die Zeit schien bei mir still zu stehen und mit einer Hand krallte ich mich in seinen Haaren fest. Er war bestimmt einen Kopf grösser als mich, wenn ich nicht meine High Heels tragen würde. So jedoch waren wir beinahe gleich gross. Er zwar noch immer etwas grösser, doch ein Mann sollte auch grösser sein als die Frau, so empfand ich zumindest.
Nach einer Ewigkeit, in welcher die Zeit keine Rolle zu spielen schien löste er seine Lippen von meinen und ich dachte ehrlich gesagt, dass es das nun wäre, doch dann küsste er mich schon wieder, nur kurz aber trotzdem küsste er mich. "Eine zauberhafte Begegnung", meinte ich dann und als er mich schon wieder küsste, erwiderte ich diesen und dann kam etwas, womit ich nicht gerechnet hätte. Ich und verheiratet? Nie im leben. Nicht jetzt. Später vielleicht einmal, doch jetzt wollte ich noch leben und machen was ich wollte. Bevor ich ihm jedoch antworten konnte, küsste er mich schon wieder. Es war wieder einer dieser kurzen und flüchtigen Küsse. Meine Hand liess ich in seinem Haar und die freie legte ich an seine Wange. "Wenn ich verheiratet wäre, würde ich ganz bestimmt nicht hier sein. Nein, eine solche Person bin ich nun auch wieder nicht und du bist ganz bestimmt nicht die dümmste Person auf der Welt." Ich grinste ihn an und küsste ihn sanft. Es war kein sonderlich langer Kuss, nur einfach ein ganz normaler und ich sah ihn danach freundlich lächelnd an. Irgendwie wollte ich ihn auf meine Erkennung vorhin, dass er sich etwas zurückhielt ansprechen, doch auf der anderen Seite wollte ich dies auch nicht tun. Wieso auch immer. "Darf ich fragen wohin das am Ende führen wird?", fragte ich ihn dann und hatte nicht vor wieder zu gehen oder die Zeit, welche ich hier gerade mit ihm verbrachte zu beenden. Nein, ich wollte hier bleiben und die Zeit mit ihm geniessen. Dafür sah er einfach zu gut aus und in seinen blauen Augen verlor ich mich. Sie waren einfach zu schön um wahr zu sein. Ganz bestimmt waren sie nur erfunden und er hatte eigentlich ganz dunkle Augen. Jedoch hatte ich sie schon beim ersten Blick bemerkt und daher mussten sie echt sein.

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Gregorio Costa

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BeitragThema: Re: Liebe auf den ersten Blick - das soll es geben?!   Do Sep 06, 2012 4:22 am

Es war wie ein zwang, ich musste sie weiterhin küssen und berühren, ich wollte wissen, wie es sich anfühlte ihr nah zu sein. Das beste an der ganzen Sache war, dass sie dem nicht abgelehnt gegenüber stand, sondern es noch unterstützte. Sie hatte den ersten Schritt getan, das hieß, dass Küssen und Knuffeln erlaubt war, allerdings war ich so vorsichtig, dass ich sie nicht zu sehr einengte, ich wusste, dass ich das selbst hasste. Das war überhaupt nichts tolles und es wäre mir richtig unangenehm, jemanden, der mich so verzauberte wie sie einzuengen und dadurch zu verdrängen. Das wollte ich nicht. Allerdings schien es ihr zu gefallen, was ich mit meinen Händen entlang ihrer Wirbelsäule anstellte. Sie war verspannt und ich löste die Verspannungen vorsichtig und nicht schmerzhaft. Zu meiner Ausbildung in Selbstverteidigung gehörten auch die Druckpunkte und ich hatte mit Lorenzo gelernt und bei ihm auch so einiges aufgeschnappt, ich kannte mich aus mit Massagen und so wie es aussah schien sie keine Anstalten zu machen, sich beschweren zu wollen. Das war dann doch nichts schlechtes.
Ich grinste in den Kuss, als sie meinte, dass dies eine Zauberhafte Begegnung sei. „Findest du?“, hauchte ich ihr auf die Lippen und musste nun nur noch breiter grinsen, meine Stirn legte ich dabei an ihre und sah ihr nun tief in die Augen. Ich war nicht so der Held in Sachen Beschreibungen aber diese Begegnung hatte etwas für sich, etwas vielleicht magisches, denn ich hoffte, dass es Schicksal und nicht Zufall war.
Es hatte etwas elektrisierendes, ihre Hand in meinem Haar zu spüren. Ihre Antwort beflügelte mich und dann kam der Kuss. Es war ein völlig normaler Kuss und nichts besonderes, allerdings war er für mich viel besonderer als alle Küsse, die ich bisher hatte. Ich wusste auch nicht wieso und wenn man mich gefragt hätte, ich hätte keine Antwort gehabt. Es war einfach richtig. Anders konnte ich es nicht erklären und wieso sollte ich auch. Ich habe schon früh gelernt, dass man nach seinem Herzen gehen muss und manchmal einfach mehr mit dem Gefühl handeln, als mit dem Kopf.
Als sie mich fragte, wohin das gehen würde, da war ich überfragt, ich wusste, dass ich sie nicht mehr hergeben wollte, dass sie zu mir gehörte, wie keine sonst, aber vielleicht machte ihr das angst, wenn ich es sagte? Sie wollte sich noch nicht für ihr ganzes Leben binden, das hatte ich vorhin schon herausgehört, und genauso ging es mir auch, allerdings wollte ich, dass sie bei mir blieb für die Zeit, die es halten würde. „Wohin das am Ende führt?“ Ich gab ihr einen Kuss auf die Nase. „Das kann ich dir ebenso wenig sagen, wie ob es funktionieren wird....“, wieder bekam sie einen Kuss. „Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es ein Fehler währe, wenn ich es nicht versuchen würde und dich einfach stehen lassen würde, dazu... bist zu zu magisch....“ Und dann küsste ich sie wieder. Sie war magisch, sie hatte mich verzaubert, wie noch keine zuvor. Schon allein deswegen durfte ich sie nicht laufen lassen. Das wäre eine törichte Dummheit und sie hatte mir gerade gesagt, dass ich eben nicht dumm war. Ich gab ihr wieder einen tiefen, ehrlichen Kuss und danach, sah ich sie schnaubend an. „Vielleicht sollten wir uns irgendwo eine Abkühlung besorgen? Das ganze hier wird ziemlich heiß, ich meine den Strand, der heizt sich immer so auf...“, sagte ich zwinkernd und in meiner üblichen ausgelassenen Stimmung.
Es war eigentlich ein zwiespaltiges Kompliment und ich wusste, dass ich dafür eigentlich nur einen erneuten Boxversuch ernten würde, aber das machte es ja gerade so toll. Ich mochte sie dafür, dass sie mir anscheinend nicht böse wurde, sondern mich keck und frech boxend wieder in die richtige Richtung schob. Irgendwie verkörperte sie das, wonach ich gesucht hatte. Vielleicht hatte ich ja endlich die besagte Eine gefunden?
„Nur nichts überstürzen Gregorio!!“, warnte ich mich in Gedanken. Dann verhakte ich ihre Hand mit meiner. „Na Lust ein Eis essen zu gehen? Und jetzt komm mir bloß nicht, dass das zu dick macht, ich bin mir sicher, dass wir einen Weg finden, wie es garantiert nicht ansetzt!“ Ich gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange.

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