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 Der Strand

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AutorNachricht
Julie Henderson

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BeitragThema: Der Strand   Mo Jul 23, 2012 11:48 pm

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Javier Morales

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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Aug 11, 2012 10:22 am

cf: Einkaufscenter - Café.

Aufmerksam hörte ich ihr zu.
"Echt? Na dann. Ich bin froh, dass ich sowas nicht tragen muss", gab ich dann zu und lächelte verschmitzt.
Es war richtig warm in der Sonne und ich war froh, dass ich keine Jacke mitgenommen hatte. Von mir zuhause war es nicht sehr weit zum Einkaufszentrum oder zum Strand und um Sprit und Geld zu sparen, hatte ich mein Motorrad daheim gelassen. Das hatte sich auch bewährt. Bei dem Wetter im Motorradoutfit war die Hölle, aber ohne fahren tat ich nie. Man musste die Gefahr ja nicht so offensichtlich auch noch herausfordern.
Als wir am Strand ankamen, zog ich auch meine Schuhe aus wie Rebekah.
"Jetzt bist du ja gar nicht mehr so groß", lachte ich und sah auf sie herunter. Ohne die hohen Schuhe war sie - wie jede Frau - ein Zwerg neben mir.
Als sie sich dann bedankte und mir um den Hals sprang, roch ich ein gutes Parfum an ihr und lächelte.
"Gern geschehen. Die Typen ließen nichts gutes vermuten. Woher kennst du sie?"
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Rebekah O'Conner

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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Aug 11, 2012 10:34 am

Er war froh solche Schuhe nicht tragen zu müssen? Na bei seiner Grösse würde ich auch keine tragen wollen. War aber auch normal, dass Männer keine High Heels trugen. Ausser sie spinnten oder waren betrunken. Das habe ich schon ein paar Mal erlebt und etwas neues für mich war es auch nicht mehr. Ich grinste bei seiner Aussage, dass ich nicht mehr so gross sei. "Hat auch eine Logik, ich bin eine Frau und hatte zuvor 13 cm hohe High Heels getragen." Leicht zuckte ich mit meinen Schultern und nachdem ich mich bei ihm bedankt hatte, indem ich ihm an den Hals gesprungen war, löste ich mich wieder von ihm und lief neben ihm am Strand entlang. Die Sonne war schön warm und ich genoss es immer, wenn die Sonne schien. Ich hasste Orte, an welchen es oft regnete. Bei seiner Frage, sah ich ihn total entgeistert an und senkte meinen Blick. Gerade eben hatte ich sie vergessen und nun musste er mich wieder darauf ansprechen. Das war typisch Mann. "Na ja ... Ich arbeite im Tropicana. Dort sind sie schon ein paar Mal aufgetaucht und dort habe ich sie auch kennen gelernt. Erst kürzlich bin ich ihnen mit einer Freundin begegnet. Diese musste danach ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ich hatte glück und sie verschonten mich. Aber dennoch versuche ich ihnen so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Ich weiss gar nicht, wie ich mich bei dir bedanken soll. Das war sehr nett von dir, dass du mir geholfen hast. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dir gerne mal zum Essen zu mir nach Hause einladen. Mein Vater wird enzückt sein meinen Beschützer kennen zu lernen." Ich lächelte ihn leicht an und hielt dann an. Auch wenn für viele die Sonne zu warm war, liebte ich sie und in meinem Minikleid konnte ich kaum heiss haben. Ich setzte mich in den Sand und legte meine Schuhe und meine Handtasche neben mir in den Sand.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Aug 11, 2012 10:43 am

Wir schlenderten nebeneinander und ich hörte ihrer Geschichte zu und setzte mich dann neben sie in den Sand.
Ich legte meine Arme auf meine Knie und drehte den Kopf zu ihr. Als sie ihren Vater erwähnte musste ich schlucken. Väter waren immer so eine Sache. Selbst wenn man die Tochter geheiratet hatte, durfte man es sich auf gar keinen Fall mit dem Schwiegervater verscherzen. Ich hatte zwar nicht vor Rebekah zu heiraten, aber ihrem Vater gleich vorgestellt zu werden... Bei diesem Gedanken war mir dann doch auch nicht so wohl dabei.
"Hm, ich finde dafür müsste ich dich noch ein paar Mal mehr beschützen"
Ich lachte leise und sah aufs Meer raus. Es wehte eine angenehme Brise und Rebekahs Haare wehten ihr über die Schulter. Auch jetzt war ich froh, dass ich nicht so eine Mähne hatte. War doch viel zu viel Arbeit. Eine Frau sein zu müssen, war bestimmt anstrengend. Dafür war ich viel zu praktisch und einfach veranlagt.
Dann sah ich wieder zu ihr herüber.
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Rebekah O'Conner

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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Aug 11, 2012 10:53 am

Dieser Mann war schwierig zu verstehen. Das merkte ich nun. Doch wieso? Was hatte ich nun wieder falsches gesagt? Aber da bekam ich meine Erklärung auch schon. Es war wohl mein Vater gewesen. Ich wusste von meinen Freundinnen, dass ihre Väter sehr schwierig waren und ein Problem mit Männern hatten oder Freunden von ihren Töchtern. Da kannte aber niemand meinen Vater. Er war anders und dafür liebte ich ihn. Bestimmt würde es lustig werden, wenn Javier bei uns essen würde, weil mein Dad war einfach alles für mich und bis jetzt hatte er mich noch nie enttäuscht. "Musst du nicht und keine Angst. Mein Dad ist keiner von denen, die alles sehr ernst nehmen. Wer ihn kennt, merkt sehr schnell, dass ich ihn mehr als meinen besten Freund betrachte als meinen Dad." Das ist so und wird auch immer so bleiben. Ich liebe ihn und das wussten auch alle. Die Brise in meinen Haaren zu spüren tat gut und ich lächelte ihn leicht an. "Wie gesagt, das Angebot steht, du musst es nur noch annehmen." Ich zog ein Angebot niemals zurück. Auch wenn es viele von mir erwarteten. Normalerweise war ich eine der grössten Zicken, die es hier auf San Alba gab. Doch hier bei Javier konnte ich das gar nicht wirklich sein. Nein, das ging einfach nicht. Was ich schaffte war das freundliche Mädchen von neben an. Sonst aber nichts. "Bekomme ich jetzt noch eine Antwort auf meine Frage, ob du in einer Beziehung bist? Nicht das du nun meinst, ich will es wissen, da ich dich ins Bett kriegen will, nein, das ist nicht der Fall. Ich möchte es einfach nur wissen, weil ich neugierig bin." Freundlich lächelte ich ihn an und wartete auf seine Antwort.

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BeitragThema: Re: Der Strand   So Aug 12, 2012 5:47 am

Sie schien eine ziemlich gute Beziehung mit ihrem Vater zu haben. Wie sie ihn beschrieb, musste er ziemlich cool sein und voll okay. Aber ich wusste nicht so recht, vielleicht übertrieben die Mädchen manchmal auch nur wenns um ihre Daddys geht?
"Ich werde darauf zurückkommen", versprach ich ihr.
Kurz darauf rückte sie wieder die gleiche Frage aus wie vorhin im Café, als ich vor lauter Schreck fast meinen Kaffee in die Luft geschmissen hatte.
Ich musste lächeln, als sie es wieder erwähnte.
"Nein, ich bin in keiner Beziehung. Die Richtige hat mich noch nicht gefunden", antwortete ich ihr dann und zwinkerte ihr zu.
Das war richtig. Die Beziehungen, die ich bisher gehabt hatte, waren so Lari-fari-Beziehungen gewesen. Man war kurz frisch verliebt, blieb ein paar Monate zusammen. aber dann hatte man auch schon die Lust am anderen verloren.
Dabei wünschte ich mir etwas langfristigeres. Gegen One-Night-Stands hatte ich in der Regel nichts, das passierte hier ja auch öfters, aber ich bevorzugte dann Urlauberinnen, die in einer Woche wieder weg waren. Meist waren sie nett, aber als Freundin wollte ich sie nie und dadurch war es nur passend, dass sie bald die Rückreise antraten.
"Und du?", fragte ich sie dann und war gespannt, was sie mir jetzt erzählte.
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BeitragThema: Re: Der Strand   So Aug 12, 2012 5:59 am

Immerhin, er wird auf mein Angebot zurückkommen. Schon ein Fortschritt. Zwar noch nicht genau dieser, welcher ich gerne gehabt hätte, aber egal, das würde sich irgendwann sowieso einfach ergeben. Endlich, er antwortete auf meine Frage. Das war ja perfekt. Obwohl ich fing nicht gerne etwas mit einem Boy an, der hier lebte. Besonders wenn es am Ende bei einem One-Night-Stand blieb. Also wenn ich das mit Javier machen würde, müsste ich mich ja selber erschiessen, weil einen so hübschen und zuvorkommenden Mann brauchte man nicht für einen One-Night-Stand. Das war einfach meine Ansicht und ich nahm abermals seine Hand und drückte sie leicht. "Wenn ich in einer Beziehung wäre, würde ich nicht einfach mal so einem fremden Mann ein Kaffee spendieren. Ich bin eine treue Seele, auch wenn man mir das bei meiner Arbeit selten ansieht." Mir konnte man vertrauen, auch wenn ich ein Partygirl bin und es liebe mit anderen Boys zu flirten. Ich konnte eben einfach keinen Freund gebrauchen, der schnell eifersüchtig wurde. Das ging einfach nicht und das wurde ich auch nicht. Manchmal vielleicht schon ein wenig, aber dann auch nur, weil ich wirklich Angst hatte, meinen Freund zu verlieren. Bei meinem Ex war es so gewesen und ich hatte ihn verloren, weil ich einmal nicht achtsam genug gewesen war und sich eine andere ihn gekrallt hatte.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Aug 13, 2012 6:29 am

Was hatte sie gesagt wo sie arbeite? Im Tropicana? Hm, wahrscheinlich als Kellnerin. Da musste man ja auch mal flirten für etwas mehr Trinkgeld. Das tat ich ja auch an der Bar, ohne Trinkgeld war so ein Job sowieso viel zu unterbezahlt.
"Hm, ich denke, wenn die Beziehung harmonisch ist und man glücklich ist, möchte man auch keinen Kaffee mit jemand anderes trinken"
Aber wenn die Beziehung schlecht ist, neigt man doch gerne dazu. Dann lernt man jemand neues kennen und bemerkt wie schlecht der eigene Partner doch zu einem ist. Dann bedeutet das meistens das Aus der Beziehung. Traurig, aber wenn man durch einen Kaffee rausfindet, dass es einem besser gehen könnte, sollte man für sein eigenes Wohl sorgen.
"Geht mir genauso. Ein bisschen Flirten macht doch Spaß!"
Ich grinste sie bedeutungsvoll an. Sie war viel netter als im Café. Aber oft täuschte der erste Eindruck ja und ich wollte nicht zu hart mit ihr sein. Diese Typen hatten sie wohl erschreckt oder ich hatte sie auf dem falschen Fuß erwischt. Jetzt waren wir aber definitiv auf der selben Wellenlänge.
"Arbeitest du heute? Ich schon, hab Spätschicht an der Strandbar. Wenn du Zeit und Lust hast kannst du ja mal vorbeischauen und mir die Zeit versüßen?"
Charmant blickte ich ihr in die Augen und hatte ein vielsagendes Lächeln auf den Lippen.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Aug 13, 2012 7:34 am

"Während der Arbeit bevorzuge ich den Alkohl. Da hat Kaffee nie erwas verloren." Leicht lächelte ich ihn an und genoss eifach hier mit ihm zu sein. Irgendwie konnte ich ihn sehr gut leiden. Besser als ich am Anfang gedacht hatte. "Ich möchte mich noch bei dir entschuldigen wegen vorhin im Café. Da war ich sehr unfreundlich. Jedoch hatte ich sie schon zuvor einmal gesehen und dachte nichts daran, dass sie auch ins Café kommen würden." Diese Entschuldigung kam von Herzen und ich meinte es auch ernst was ich sagte. "Heute Abend muss ich nicht arbeiten. Ich habe frei und klar kann ich bei dir vorbeikommen. Damit hätte ich kein Problem." Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und schloss die Augen. Was das nun für ihn bedeuten könnte beachtete ich nicht. Gerade hoffte ich einfach nur, dass wir wirklich Freunde werden würden. Gegen mehr hatte ich nichts einzuwenden, weil er war super. Wenn sich das nicht mehr änderte, könnte ich ihn beinahe als meinen Traummann bezeichnen. "Es hat Musik oder? Na klar hat es das. Wenn nicht dann gibt es heute, weil wenn ich komme, dann wirst du tanzen müssen. Dafür helfe ich dir dann etwas an der Bar, einverstanden?" Ich sah ihn nicht an, weil mein Kopf lag noch immer auf seiner Schulter und ich hatte nicht vor ihn da weg zu nehmen.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Aug 13, 2012 9:03 am

"Naja, wenn ich lauter Kurze trinken würde bei der Arbeit, wäre ich nicht mehr so effektiv wie vorher. Deswegen lass ich es da ruhig angehen. Mein Chef sieht das auch nicht gern. Deiner etwa?"
Ich sah zurück aufs Meer raus und atmete die frische Luft ein.
Als ich ihre Entschuldigung hörte, drehte ich meinen Kopf wieder zurück zu ihr.
"schon okay", sagte ich und blickte ihr verständnisvoll in die Augen. Klar, wenn sie Angst gehabt hatte und auf Kohlen gesessen war...
Ich wunderte mich ein wenig, weil sie plötzlich so vertrauensvoll ihren Kopf auf meine Schulter legte, aber ließ es geschehen. Sie schien anhänglich zu sein, ob das jetzt gut oder schlecht war konnte ich nicht beurteilen. Ich kannte sie ja noch nicht gut. Aber vielleicht änderte sich das heute Abend.
"cool, das freut mich, dass du kommst! Und ja, es gibt Musik, aber ich kann leider während der Arbeit nicht tanzen. Du darfst halt keine riesen Party veranstalten, sonst gehen die anderen Gäste auch nicht und ich arbeite bis zum Morgengrauen", sagte ich lachend und konnte es mir bildlich vorstellen.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Aug 13, 2012 9:14 am

"Ach mein Chef ... Es geht so ... Er sieht zwar einiges nicht sonderlich gerne. Wie Gewalt. Doch solange ich meine Arbeit mache und tanzen kann, ist alles okay. Ich bin eine der Tänerzinnen." Leicht lächelte ich Javier an und als ich dann meinen Kopf auf seine Schulter gelegt hatte und er nichts dazu sagte, lächelte ich zufrieden. Keine grosse Party? Ich machte aber immer grosse Partys. "Solange keiner deiner Gäste leidet darfst du oder? Also unser Barkeeper darf und mein Chef hat bis jetzt noch nie etwas gesagt, obwohl er schon gesehen hatte, wie ich ihn mit auf die Tanzfläche genommen hatte." Ich hob kurz meinen Kopf und sah ihn an, dann legte ich ihn wieder auf seine Schulter. "Ich hoffe, es stört dich nicht. Aber ich fühle mich gerade so sicher und geboren bei dir. So, als wäre ich zu Hause und ich kann dir versichern, das geschieht mir nicht so schnell. Normalerweise bin ich auch nie so zutraulich und offen." Ich öffnete diesem Mann mein Herz, das, welches ich eigentlich für immer verschlossen haben wollte. Der einzige Grund war, dass ich nicht mehr verletzt werden wollte. Doch ich glaubte nicht daran, dass Javier mich verletzen würde. Dafür war er mir bis jetzt einfach viel zu freundlich.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Di Aug 14, 2012 6:22 am

Ich runzelte leicht die Stirn. Also war sie doch keine Kellnerin. Moment. Ich war doch schonmal im Tropicana gewesen... Die Tänzerinnen, die unter anderem an der Stange tanzen? Okay, das war krass. Ich wollte sie nicht beleidigen, weil ich nicht so viel von ihrem Job hielt.
"Und wie bist du zu diesem Job gekommen?"
Anscheinend war aber der Barkeeper nicht der einzige Mann gewesen, mit dem sie getanzt hat. Naja eigentlich offensichtlich.
So hätte ich sie gar nicht eingeschätzt. Aber wenn ich so nachdachte.. das kurze Kleid, die hohen Schuhe... Aber irgendwie hatte ich vorher nicht so darauf geachtet. Ich wusste nicht so Recht, ob dieses neue Bild von ihr sich dem alten gegenüber verzerrt hatte. Doch ich ließ mir keinen meiner Gedanken anmerken, alles blieb hinter einer Maske. Ich wusste noch nicht so recht, was ich davon halten sollte und beschloss, deshalb erstmal den Mund zu halten. Ich sollte mal wenn ich frei hatte im Tropicana vorbeischauen. Ja das würde ich tun.
Während meine Gedanken routierten, erzählte sie noch etwas von sich. Dass sie normalerweise nicht so offen und zutraulich wäre. Aber für ihren Job musste sie das doch oder? Ich war kein Mensch von Vorurteilen, aber jetzt war ich mir sicher, dass ich mir unbedingt nochmal ein neues Bild machen sollte von ihr. Bei der Arbeit.
"Das ist schön. Auch wenn ich nicht weiß, wie ich solche Sicherheit ausstrahlen kann. Ich bin nur Barkeeper und leider kein Bodyguard", sagte ich lachend und musste lächeln, als sie sich weiter an mich schmiegte.
Ich beschloss die Gedanken über ihre Arbeit einfach momentan sein zu lassen und den Moment am Strand zu genießen.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Di Aug 14, 2012 9:49 am

Wie ich zu diesem Job gekommen bin? Weil ich für mein Leben gern tanze komme ich immer auf alles was ich haben will. Mein Dad hat auch genug Geld um mir alles zu kaufen was ich wollte. "Nun, ich liebe das tanzen seit ich klein bin. Aber dass du jetzt ja nicht denkst, dass ich eine Striperin bin. Weil auf dieses Niveau lass ich mich nicht runter. Zwar bin ich Tänzerin, aber an der Stange bin ich vielleicht gerade ein- oder zweimal im Jahr. Sonst kümmere ich mich eher um die Gäste und locke sie auf die Tanzfläche. Das mache ich meistens mit meiner Bekleidung und meinen Schritten. Daher muss ich nicht sonderlich offen und zutraulich sein. Weil ehrlich gesagt, das fällt mir schwer." Nun hatte ich ihm beinahe einen Roman erzählt, doch ich wollte nur klar stellen, dass ich keine Strpierin war. Weil viele bekamen von mir ein falsches Bild, wenn sie erfuhren, dass ich im Tropicana arbeitete. Eigentlich war mir dies bei den meisten vollkommen egal, doch bei Javier störte es mich. "Du darfst mich auch gerne einmal besuchen kommen, dann werde ich mir den ganzen Abend Zeit für dich nehmen." Das machte ich sowieso immer. Jeden Abend war ein anderer Mann dran, doch jedes Mal nur einer. Meistens waren es solche, die nicht unbedingt tanzen wollten und ich sie dann dazu brachte, dass sie es doch taten. Bei mir brauchte ein Mann kein Bodyguard zu sein um mir die Sicherheit zu geben, die ich brauchte. "Weil du dich für mich eingesetzt hast. Das ist einer der Gründe, wieso ich dich mag und wieso ich dich unbedingt zu mir nach Hause zum Essen einladen will." Meinen Kopf war nach wie vor auf seiner Schulter und ich genoss seine Wärme und einfach seine Anwesenheit. Jetzt gerade könnte jeder auftauchen und ich hätte keine Angst. Egal wer es war. Auch wenn es die Typen aus dem Café waren. Mir wäre das gerade vollkommen egal. Solange Javier in meiner Nähe wäre, würde ich mich nicht sonderlich bedroht fühlen. Bestimmt wäre ich verängstigt, doch bedroht würde ich mich dennoch nicht fühlen. Aus meinen Tagträumen schreckte ich dann jedoch hoch, als ich die Stimmen der Typen aus dem Café hörte. Automatisch griff ich nach Javiers Hand und drückte sie stark.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Do Aug 16, 2012 8:30 am

Ich hörte ihr aufmerksam zu und musste dann über ihren Redeschwall lachen. Die hatte sie oft und ich fand es irgendwie süß.
"Okay, ich glaube dir ja!", unterbrach ich sie gegen Ende und lächelte ihr verständnisvoll zu.
Ihr Angebot gefiel mir ziemlich gut.
"Also dieses Angebot werde ich so bald wie möglich annehmen - sobald ich abends frei habe. Dann will ich aber deine beste Show mit allen Extras", sagte ich, zog die Augenbrauen hoch und schenkte ihr ein zweideutiges Lächeln.
Nun war ich wirklich gespannt auf ihre Antwort. Ein Abend im Tropicana und eine Tänzerin den ganzen Abend für mich allein? Sehr, sehr gute Aussichten, Javier!
Meine Gedanken wurden unterbrochen, als sie weiterredete. Ich war geschmeichelt und wollte gerade eine bescheidene Antwort geben, doch soweit kam es nicht.
Wir hörten beide das Gegröhl der Typen aus dem Café. Es war unverkennbar. Meine Alarmglocken schrillten und Rebekah krallte sich meine Hand. Die Besoffenen - anscheinend waren sie das inzwischen, wobei es mir ein Rätsel war, wie sie das in einem Café geschafft hatten - schlenderten die Promenade oben herunter. Ab und zu stießen sie Leute zur Seite und pöbelten sie an. Sie waren zu fünft und richtige Schlägertypen. Mit denen legte ich mich freiwillig nicht an. Da hatte ich sowieso keine Chance. Fünf gegen Einen... Ich war zwar kräftig und auch trainiert, aber ich war kein Boxer oder so.
Schnell stand ich auf, griff nach meinen und Rebekahs Schuhen, die noch im Sand lagen und zog sie weg. Ein paar Palmen spendeten uns einen Sichtschutz und ich lotste meine Begleitung zu einem Holzschuppen am Strand, wo Surfbretter und so einiges gelagert wurden. Über der Tür lag der Schlüssel. Dieses Wissen hatte ich von meinem Chef, als ich einmal eine Bleibe für mein Surfbrett gesucht hatte. Eigentlich nutzen mehrere diesen Schuppen. Man hoffte einfach auf den Anstand der Bewohner San Albas, dass nichts geklaut wurde.
Schnell streckte ich mich und fischte den Schlüssel in einer Lücke zwischen dem Holz hervor und sperrte den Schuppen auf. Drinnen war es heiß und stickig von dem Wetter, aber ich zog Rebekah zu mir herein und schloss die Tür. Zwischen den Holzbrettern, die die Wand verkörperten, waren kleine Spalte und ich spähte hindurch. Die Typen waren gerade dabei die Treppe von der Promenade zum Strand hinunter zu gehen, also hatten wir Glück gehabt.
Genau das sprach ich dann auch aus und grinste das blonde Mädchen an. Unsere Schuhe stellte ich auf einen kleinen Schemel in der Ecke.
"Gutes Versteck, was?"
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BeitragThema: Re: Der Strand   Do Aug 16, 2012 8:46 am

Dieses Angebot nahm es also an. Schön zu wissen. Ich lächelte leicht und sah ihn an. Irgendwann wandte ich meinen Blick wieder auf das Meer und ich fand es gerade einfach nur wunderschön hier. Die Zeit hier mit ihm genoss ich sehr und konnte mir gar nicht vorstellen, dass ich ihn bis vor knapp einer Stunde noch nicht einmal wirklich gekannt hatte. Das tat ich noch jetzt nicht, doch er war für mich da. Im Gegensatz zu meinem Vater. Dieser war aber gerade auch arbeiten und heute Abend oder morgen würde ich ihm dann von den Typen erzählen. Das musste ich einfach. Er würde es sowieso früher oder später herausfinden. Kurz nachdem ich daran gedacht hatte, erblickte ich sie auch schon und da ich gerade einfach nur total perplex war, nahm Javier alles in die Hand. Ich lief hinter ihm her und schliesslich blieben wir vor einem Schuppen stehen. Wenn ich mich nicht irrte war es ein Schuppen für die Surfbretter. Ich selber besass auch eins, doch dieses war zu Hause und würde dort noch einige Zeit blieben, da ich gerade keine Zeit hatte um surfen zu gehen. Als wir dann drinnen waren, wollte ich sofort wieder rausgehen, doch ich machte es nicht. Die Typen waren da irgendwo und ich hatte einfach zu viel Angst. Auf seine Frage hin nickte ich und umarmte ihn als Dankeschön. "Also jetzt kannst du mir auch nicht mehr verweigern irgendwann mal bei mir zu Hause essen zu kommen. Du bist mein persönlicher Schutzengel und den möchte ich meinem Vater liebend gerne vorstellen." Ich lächelte ihn warm an und löste mich dann wieder aus der Umarmung. Mein Kleid war zwar nicht lang oder so, aber ich hatte trotzdem ziemlich heiss. Mir war aber klar, dass hier in der Nähe die Villa von meinem Vater und mir stehen musste, weil ich genau an diesem Ort hier oftmals durchgelaufen war. Ob ich es Javier sagen sollte wusste ich nicht. Doch ich hielt jetzt erst einmal meine Klappe. Zumindest was mein zu Hause anging. "Du musst mir einfach nur sagen, wann du frei hast und ich werde mit den lieben netten Türstehern reden, dass sie dich so oder so reinlassen. Egal wie viele schon drinnen sind und ob es offiziell noch Platz hat oder nicht." Das würde ich machen, immerhin lud er mich auch an seine Bar ein und da konnte ich ja nicht vor dem Tropicana stehen lassen.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Do Aug 16, 2012 9:06 am

Ich ihr Schutzengel? Der Gedanke ließ mich grinsen.
"Okay, du hast mich ertappt. Hab nur meine Flügel heute zuhause gelassen", sagte ich und verdrehte die Augen.
"Wenn du das unbedingt möchtest... können wir das schon machen", willigte ich ein auch wenn ich nicht hellauf begeistert war von dieser Idee. Naja mal sehen. Vielleicht war ihr Dad ja wirklich so cool wie sie ihn beschrieben hatte. Und ein Abendessen? Wer sagte da schon nein? Ich würde einfach sehen, dass ich es ein bisschen rausschob und Rebekah vorher noch mehr kennenlernte. Sonst kam ich mir doch irgendwie doof und fehl am Platz vor.
Ihr Versprechen, dass ich ins Tropicana Einlass erhalten würde, gab mir ein bisschen das Gefühl eines VIPs.
"Dann wäre ich ja ein VIP. Was gibt es da dann so für Extraleistungen?", fragte ich unschuldig und lehnte mich an der Wand an.
Meine blauen Augen blitzten und ich fixierte ihren Blick.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Do Aug 16, 2012 9:19 am

Seine Flügel hatte er zu Hause gelassen? Sonst noch Wünsche? Aber nun gut, es war ja auch kein Weltuntergang mal etwas zu scherzen. Ich mochte sowieso lieber die Leute, die etwas gut gelaunt waren, als solche, welche die ganze Zeit schlechte Laune verbreiteten. Das konnte ich nicht leiden. Doch wer konnte das schon? Als er dann endlich einwilligte bei mir zu essen, grinste ich und hab ihm einen Kuss auf die Wange. Dafür musste ich beinahe auf einen Stuhl stehen. Doch nur beinahe. "Du bist einfach ein Schatz und keine Angst, ich lass dir noch etwas Zeit. Es muss nicht heute oder morgen sein." Nachdem ich dann ihm gemeint hatte, dass ich für seinen Einlass im Tropicana sorgen würde, meinte er, dass er dann so etwas wäre wie ein VIP und ob es da Extraleistungen gab. Ich grinste und sah ihn an. "Jap ein VIP. Ausser dass du von mir bekommst was du willst, glaube ich eher nicht. Weil du wirst dann mein Gast sein und ich werde den ganzen Abend zu deiner Verfügung sein." Ich lächelte leicht und stellte mich dicht vor ihn, drehte ihm dann den Rücken zu und anschliessend lehnte ich mich an ihn. Das war schön bequem und ich genoss es einfach nur hier mit ihm zu sein. Auch wenn keine Liebe zwischen uns war, so hatte ich wirklich Interesse an ihm.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Aug 20, 2012 7:53 am

(ott: tut mir so leid dass ich dich so lange hab warten lassen =( bitte sei mir nicht böse ich hab voll das schlechte Gewissen!! )

Ich war heilfroh darüber, dass sie mir noch Zeit ließ und wir das Essen verschoben. Dann konnte ich mich ein bisschen darauf vorbereiten. Und auf jeden Fall meinen Schrank nach einem schönen Hemd durchforsten. Ich trug am liebsten T-Shirts, diese, die am Ausschnitt ein wenig aufzuknöpfen waren. Hemden zwar ab und zu auch, aber das waren meistens weiße, die nicht gerade festlich aussahen. Meine Mutter hatte mir beigebracht wie man sich standesgemäß zu gewissen Veranstaltungen kleidete. Naja beigebracht war das falsche Wort. Eher eingetrichtert, eingebläut, in meinen Kopf gehämmert.
Damals fand ich es furchtbar nervig, wenn sie mir wieder vorhielt, ich wäre nicht passend gekleidet und mir dann auch noch vorschrieb, was genau ich anziehen sollte. Doch mittlerweile war ich ganz froh drum. So konnte man zumindest einem Fettnäpfchen des Abends ausweichen.
Ich schmunzelte über ihre Antwort bzw. eher ihr Angebot eines Abends im Tropicana. Das klang ja alles andere als schlecht.
Als sie so an mich gelehnt da stand, beugte ich mich vor. Das Haar strich ich ihr den Rücken, sodass ich an ihr Ohr kam.
"Aber vielleicht willst du gar nicht wissen, was ich so alles will", raunte ich ihr mit tiefer Stimme zu, die eindeutig einen verführerischen und zugleich frechen Ton angenommen hatte.
Während dem Sprechen kitzelte mein Atem über ihren Hals. Darauf fuhren die Weiber ab, das wusste ich. Zwar hatte ich erst ein paar Kapitel des dicksten Buches der Welt "Versteh einer die Frauen" gelesen - was nicht heißen soll, dass mir sofort alles glasklar dadurch wurde - , aber die Verführerregeln aus Männerhandbüchern hatte ich so gut wie alle getestet und die Besten mir angeeignet.
Ab und zu durfte man doch auch tricksen, oder?
Ich war mir sicher, dass jede Frau so ihre Tricks hatte. Wahrscheinlich hatten die meisten zu viele - oder wir Männer fielen einfach zu leicht darauf ein.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Aug 20, 2012 9:11 am

Es war eine Zeit lang einfach still. Ich fragte mich wieso, sagte aber nichts und genoss es einfach. Als ich mich dann auch noch an ihn lehnte und er nichts sagte, verwirrte mich dies nur noch mehr. Er war einfach zu nett zu mir. So jemanden wie ihn hatte ich eigentlich gar nicht verdient. Doch ihn schien das wenig zu stören und als er meine Haare zur Seite nahm und ich seinen Atem an meinem Hals spürte, wäre ich ihm bestimmt schnell verfallen, wenn ich diesen Trick nicht schon seit langem kennen würde. Zu lange wenn ich ehrlich mit mir selber war. Jeder Mann im Tropicana versuchte mich so zu bekommen, doch keiner bekam mich und würde mich jemals bekommen. Seine Bemerkung liess mich meine Augen verdrehen und auch wenn mich seine Stimme magisch anzog, riss ich mich von ihm los und sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. "Versuchst du so eigentlich jede Frau zu bekommen?" Ich sah ihn fragend an und wartete auf eine ehrliche Antwort von ihm. Wenn er mir nicht ehrlich antwortete, könnte ich auch einfach gehen, bis nach Hause würde ich es bestimmt noch schaffen, zumindest so halb.

OOC: kein Thema und mein Post is gerade nicht sonderlich lang ... sorry ...

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Javier Morales

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BeitragThema: Re: Der Strand   Di Aug 21, 2012 9:30 am

Mit ihrer Reaktion hatte ich nicht gerechnet und runzelte die Stirn. Ein bisschen flirten war doch erlaubt? Und ich befolgte ja meine Tricks nicht nach einem 10 Schritte Programm oder einer Liste. Manche Sachen waren einfach praktisch wenn man sie sich aneignete.
Sex war da wohl das beste Beispiel. Ging man unüberlegt an die Sache ran, war das für die meisten Frauen nicht so das Wahre. Schließlich musste man sie ja befriedigen können, oder? Und kein Meister, der von vornerein alle Tricks kannte, war je vom Himmel gefallen.
Naja, sollte sie doch denken was sie wollte. Ich war nur leider auch nicht der kreativste Kopf, um mir jedes Mal die blumigsten Anmachsprüche zu überlegen. Und ich war definitiv zu hetero dafür.
"Was denkst du denn von mir?", fragte ich mürrisch und verschränkte die Arme. Ich dachte, sie hatte das Knistern in der Luft auch gespürt. Dem war wohl leider nicht so. Naja, konnte man nichts machen. Ab jetzt würde ich mich wohl mehr zurückhalten müssen. Da war mein spanisches Temperament wohl ein bisschen mit mir durchgegangen. Aber was solls.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Aug 22, 2012 10:27 am

Ich hatte es mal wieder geschafft einen Mann von mir abzuweisen. Das schaffte ich meistens viel schneller als einen so richtig für mich zu gewinnen. Doch es tat mir gerade leid, dass ich dies getan hatte und sah ich entschuldigend an. Doch er sah mich ja nicht an und somit setzte ich mein freundliches lächeln wieder auf und versuchte die Situation etwas zu überspielen. Seine Frage irritierte mich dann und ich sah ihn total verwirrt an. Was meinte er denn damit nun und wieso sah er gerade so aus? Ich begriff nichts mehr und wandte mich dann zu ihm. Mir war klar gewesen, dass irgendetwas zwischen uns entstanden war. Doch dass er darauf einging, hätte ich nicht gedacht. Nicht nach all dem, was er bereits über mich erfahren hatte. Kurz senkte ich etwas den Blick und sah ihn dann wieder an. "Ich denke nichts schlechtes von dir, wenn du das meinst und ansonsten musst du deine Frage etwas genauer stellen." Ich lächelte leicht und sah ihm tief in die Augen. Zumindest für einen Augenblick, dann wandte ich meinen Blick wieder ab und versuchte nicht mehr zu viel an all das hier zu denken, weil es war eine komische Situation und so richtig wusste ich nicht was ich tun sollte.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Aug 24, 2012 4:24 am

Ich hatte meinen Kopf für kurze Zeit gesenkt gehabt und nun sah ich aus den Augenwinkeln nach oben zu ihr.
Ich war irgendwie erleichtert aus ihrem Mund zu hören, dass sie nicht schlecht von mir dachte.
"Das ist schön. Ich denke auch nicht schlecht von dir", antwortete ich ihr dann und löste langsam meine Arme, um sie dann in die vorderen Hosentaschen zu schieben.
So lehnte ich an die Holzwand und musterte erneut ihr Gesicht.
Gerade wenn ich Leute noch nicht gut kannte, wollte ich mir ihre Gesichtszüge gut einprägen. Außerdem versuchte ich so, die Ausdrücke der jeweiligen Person zu erkennen, um sie besser zu verstehen und besser kennenzulernen.
Langsam lächelte ich ihr zu - ein wenig schüchtern, da ich in der Situation gerade nicht so recht wusste, was ich sagen sollte.
Das war eine dieser "Ich mag dich, du mich auch?"-Momente, in denen eine gewisse Spannung in der Luft war. Geprägt durch Hoffnung und Zweifel wie der andere reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Aug 24, 2012 4:54 am

Wie wenn ich etwas anderes erwartet hätte. Mir war schon vorher klar gewesen, dass er nichts schlechtes von mir dachte, doch dass er mir das noch bestätigte, war natürlich auch schön zu hören. Obwohl ich es etwas überflüssig fand. Nun gut, man sollte nicht immer mit Vorurteilen hin und her wedeln, weil diese versperrten einem meistens den Blick auf das, was wirklich wichtig war. Leicht lächelte ich ihn an und fragte mich, wieso es jetzt gerade so still war und keiner von uns beiden mehr was sagte. Weder er noch ich sagten etwas und das beunruhigte mich gerade ein wenig. Weil normalerweise war ich keine Person, welche die ganze Zeit nichts sagte. Kurz schlich sich die Frage in meinen Kopf, wo eigentlich meine Schuhe waren, doch diese verzog sich dann wieder, als ich mich vor Javier stellte. Heute Abend würde ich bestimmt schmerzen im Nacken haben, doch das störte mich jetzt gerade nicht sonderlich. "Magst du es, wenn es so still ist?", fragte ich ihn und sah ihn weiterhin an. Hoffentlich bekam ich auch eine ehrliche Antwort. Weil Lügen hasste ich und meistens bemerkte ich diese auch ziemlich schnell.

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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Aug 24, 2012 5:01 am

Mein Blick begegnete ihrem und ich betrachtete ihre hellen Augen.
Dann glitten meine Augen woanders hin, ins Leere, als ich überlegte.
Eigentlich kam das auf meine Stimmung an. Und auf die Person mit der ich Zeit verbrachte bzw. ob ich allein war.
Mit lustigen Freunden kehrte eigentlich nie Ruhe ein, weil immer noch jemand etwas zum Gespräch hinzuzufügen hatte oder so.
War ich allein, hörte ich gern Musik oder lag einfach gern am Strand und hörte dem Wellenrauschen zu. Manchmal brauchte ich es auch einfach abzuschalten. Wenn ich meine Ruhe wollte, war mir die Stille ganz angenehm. Da hatte ich Zeit zum Nachdenken.
War ich jedoch aufgedreht zum Beispiel abends, wollte ich es laut haben.
Rebekah war - zumindest für mich - eine Person mit der man gerne Spaß hatte, aber auch schweigen konnte. Jeder hing dann seinen Gedanken nach, aber es störte einen nicht. Ich hatte nicht das Bedürfnis die Stille sofort zu durchbrechen, wenn sie entstand. Diesen Drang etwas zu sagen, dass das Gespräch nicht versiegte - den hasste ich. Konversationen sollten locker und einfach von sich gehen. Nicht gezwungen.
"Hm", kam zuerst aus mir raus. Ein paar Sekunden später antwortete ich dann:
"Manchmal. Kommt auf die Situation an. Im Moment finde ich sie nicht schlimm. Und du?"
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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Aug 24, 2012 5:12 am

Wenn ich Ruhe haben wollte, dann könnte ich zu Hause bleiben, weil mein Dad hatte eh nie Zeit für mich und wenn ich nicht gerade Musik hörte, dann war es ganz still. Für das musste ich nicht nach draussen gehen und mich mit einer anderen Person unterhalten. Dann hasste ich eigentlich die Stille. Jedoch schien Javier es zu mögen und deshalb sagte ich nichts weiteres mehr dazu. Weil ich wollte ihn nicht verärgern. Seine Antwort kam dann sehr genau nach dem, was ich dachte. Er mochte es wohl gerade und als er mich dann fragte, wie es bei mir sei, sagte ich erst einmal nichts. Was sollte ich denn bitte auch schon sagen? Dass ich es hasste wenn noch jemand da war? Da ich auch meine Ruhe zu Hause haben konnte? Ich wusste es nicht und deshalb sagte ich einfach einmal nichts. Leicht verzog ich mein Gesicht und grinste ihn dann frech an. "Eigentlich hasse ich die Stille, wenn ich mit einer anderen Person unterwegs bin. Doch wenn du sie magst ..." Ich zuckte leicht mit den Achseln. Wenn er die Stille mochte, sollte er sie eben haben. Das konnte mir ehrlich gesagt egal sein. Für ihn würde ich diese unangenehme Stille hinnehmen. Das war auch nicht typisch für mich. Wieso veränderte mich dieser Mann so sehr? Was hatte er nur in mir ausgelöst? Ich konnte einfach nicht glauben, dass es jemand zustande bringen konnte, dass ich mich ihm fügte. Vielleicht war es so, weil ich meinen Bruder vermisste. Doch wieso ausgerechnet er? Er sah meinem Bruder nicht einmal ähnlich ...

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